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OMRON nebulizer for bronchitis

Bronchitis

Bronchitis ist eine Krankheit, bei der die Bronchien, die die Atemluft von und zu der Lunge transportieren, entzündet sind. Die Entzündung verursacht Husten mit Schleimbildung.

Was ist Bronchitis?

Bronchitis wird als eine Krankheit definiert, bei der die Bronchien, die die Atemluft zu und von den Lungenbläschen transportieren, entzündet sind. Durch die Entzündung bildet sich zähflüssiger Schleim in den Bronchien, der durch Abhusten nach oben transportiert wird. Bronchitis tritt meist als Folge einer Grippe oder Erkältung auf, und zwar eher bei älteren Kindern und Erwachsenen. Man darf Bronchitis nicht mit Bronchiolitis verwechseln, welche eher bei Babys auftritt.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Bronchitis: akute und chronische Bronchitis.

Akute Bronchitis tritt infolge von Virusinfektionen oder Lungenreizungen auf, manchmal auch aufgrund bakterieller Infektionen. Eine akute Bronchitis dauert meistens ungefähr 10 Tage.

Chronische Bronchitis ist eine ernsthafte und langwierige Erkrankung, bei der die Schleimhaut der Bronchien ständig gereizt und entzündet ist. Die Symptome der chronischen Bronchitis werden mit der Zeit schlimmer und dauern mindestens 3 Monate an.

Symptome

Das Hauptsymptom der akuten Bronchitis ist dauernder Husten mit Schleimbildung. Andere Symptome der akuten Bronchitis sind ähnlich denen einer Erkältung: Halsschmerzen, Keuchen, Ermüdung, Kurzatmigkeit, niedriges Fieber und Engegefühl in der Brust. Die Symptome bestehen meist während einiger Wochen.

Die Symptome für chronische Bronchitis sind denen der akuten Bronchitis ähnlich, sind aber schwerer und können von drei Monaten bis zu mehreren Jahren anhalten.

Ursachen und Risikofaktoren

Die häufigste Ursache für Bronchitis ist eine Virusinfektion. Verschiedene andere Viren, z.B. Grippe- oder Erkältungsviren, können auch eine Bronchitis auslösen.

Bedeutende Risikofaktoren sind Rauchen, Kontakt mit Lungenreizstoffen, Refluxösophagitis (GERD) und eine Schwächung des Immunsystems.

  • Rauchen: Tabak enthält erhebliche Dosen an krebsauslösenden Stoffen und Giften. Raucher und Passivraucher haben ein höheres Risiko, an einer Bronchitis zu erkranken, als Nichtraucher.
  • Kontakt mit Lungenreizstoffen: Reizstoffe, wie Getreide, Textilien oder chemische Dämpfe in der privaten oder beruflichen Umgebung, sind ebenfalls ein Risikofaktor für Bronchitis.
  • Refluxösophagitis (GERD): bei Menschen, die an der Grunderkrankung GERD, auch Säurereflux oder Refluxkrankheit genannt, leiden, besteht ebenfalls ein Risiko, an Bronchitis zu erkranken. Wiederholte Anfälle von starkem Sodbrennen können den Hals reizen und eine Entzündung hervorrufen.
  • Geschwächtes Immunsystem: eine akute Erkrankung, z.B. eine Erkältung, kann das Immunsystem vorübergehend schwächen. Während oder nach einer Erkältung ist es wahrscheinlicher, eine Bronchitis zu bekommen. Auch Kinder, deren Widerstandsfähigkeit gegen Viren im Allgemeinen geringer ist, sind anfällig für Bronchitis.

Behandlung

Die Behandlung beider Arten von Bronchitis besteht darin, die Symptome zu lindern und das Atmen zu erleichtern.

Die empfohlene Behandlung einer akuten Bronchitis ist Ruhe, erhöhte Flüssigkeitsaufnahme, Aspirin (für Erwachsene) und Paracetamol. Antibiotika werden normalerweise nicht für die Behandlung einer Bronchitis verschrieben, außer im Fall von bakteriellen Infektionen. Treten auch Atemgeräusche (Keuchen, Pfeifen) auf, können Medikamente zur Inhalation verschrieben werden. Inhalative Medikamente können mittels Inhalator oder Vernebler zur Lunge transportiert werden. Die Nutzung eines Verneblers wird zur Behandlung von Bronchitis bei älteren Menschen, Kleinkindern und jüngeren Kindern empfohlen, da die altersbedingte Muskelschwäche oder Tremor (Muskelzittern) die Anwendung eines Inhalators erschweren kann.

Die Behandlungsmöglichkeiten für chronische Bronchitis ähneln der Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und bestehen in der kombinierten Einnahme von inhalativen Bronchodilatatoren und inhalativen Steroiden unter Zuhilfenahme eines Inhalationsgerätes, sowie in der Sauerstofftherapie.

Quellenangaben:

  1. Bateman, E., Hurd, S., Barnes, P., Bousquet, J., Drazen, J., FitzGerald, M., . . . Zar, H. (2008). Global strategy for asthma management and prevention: GINA executive summary. European Respiratory Journal, 31(1), 143-178. Retrieved from http://erj.ersjournals.com/content/erj/31/1/143.full.pdf
  2. Mayo Foundation for Medical Education and Research. (2014, April 4). Risk factors. Retrieved from Mayo Clinic: http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/bronchitis/basics/risk-factors/con-20014956
  3. National Health Service. (2016, August 3). Bronchitis. Retrieved from NHS Choices: http://www.nhs.uk/Conditions/Bronchitis/Pages/Introduction.aspx
  4. National Institutes of Health. (2011, August 4). How is bronchitis treated? Retrieved from National Heart, Lung and Blood Institute: https://www.nhlbi.nih.gov/health/health-topics/topics/brnchi/treatment
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